Die ersten Schulkinder hatten dann bereits die Möglichkeit, sich auf dem Hof einige Zeit zu entspannen.
Dann beginnt das gemeinsame Mittagessen mit einem Gebet. Wenn die Tagesrhythmen der Kinder nicht zu stark voneinander abweichen, kann das Mittagessen als Treffpunkt und gemeinschftsstiftendes Element genutzt werden.
Danach können die jüngeren Kinder in einem gesonderten Raum ruhen.
Die Schulkinder beginnen ab 13.30Uhr im Gruppenraum „An St. Katharinen“ mit ihren Hausaufgaben. Hier werden sie bis 15.15Uhr von einer Erzieherin betreut. Alle anderen Kinder werden in den Gruppen betreut.
Stets versuchen wir eine Balance zwischen Eigenaktivität und Angebot zu halten.
In den großen altersgemischten Gruppen kann sich ein gutes Gruppengefühl entwickeln, weil die Individualität der Kinder stärker zum Tragen kommt. Im Gegensatz zu anderen Gruppenformen, müssen sich die Kinder hier nicht so stark von gleichaltrigen Konkurrenten im Hort oder in der Kindergartengruppe abgrenzen.
Natürlich ist uns die konkrete gemeinsame Zeit wichtig. Es geht uns dabei nicht darum, den Kindern eine Gemeinschaft aufzudrängen, sondern zu schauen, wo die Kinder Interessen an der Gesamtgruppe zeigen, oder wo sie Anknüpfungspunkte finden.
Gemeinsame Ziele, auf die die ganze Gruppe hinarbeitet, können die Gemeinschaft festigen.
Dazu gehören z.B. * Vorbereitung eines Festes * Ein gemeinsamer Ausflug * Projektarbeit * gemeinsame Wortgottesdienste , ...
Die Gemeinschaft einer Gruppe macht sich bei uns u. a. fest an:
der Kontinuität der Personen ; dazu zählen sowohl die erwachsenen Bezugspersonen als auch die Kinder
der gemeinsamen Zeit (Tage, Wochen, Monate, Jahre) und der sich daraus entwickelnden „Geschichte“ auf die man sich gemeinsam beziehen kann
Regeln und Rituale, deren Kenntnis die Zugehörigkeit zur Gruppe bezeugen
·An den Räumen mit ihren vertrauten Orten und Gegenständen.
Ein Freispiel am Nachmittag beendet den Tag in der Einrichtung.
Würde man Kinder verschiedener Altersstufen auffordern, den Tagesablauf aus ihrer Sicht zu beschreiben, ergäben sich ganz unterschiedliche Bilder.
Im Tagesverlauf verändert sich das Gesicht der Gruppe.
Beginnend mit dem Frühdienst finden sich die Kinder in den Gruppen ein. Bis 9.00Uhr sollten dann alle Kinder die an diesem Tag in die Einrichtung kommen eingetroffen sein. Somit bekommt jedes Kind die Möglichkeit sich intensiv in das Gruppengeschehen einzubringen.
Vormittags stehen die jüngeren Kinder( im Alter von 3- 6Jahren ) im Mittelpunkt.
Im Freispiel ist das freie Frühstück eingebettet. Jedes Kind wählt am Vormittag den Zeitpunkt und die Gesprächspartner für sein Frühstück selbst aus.
Spezielle Spiel- und Förderangebote finden statt und bevor es nach draußen an die frische Luft geht, wird ein gemeinsamer Kreis angeboten.
Die Inhalte orientieren sich meistens am Rahmenthema bzw. sind der Situation in der Gruppe angepasst.
Gegen 12.30Uhr werden einige Kinder abgeholt.


last update
2004-03-24